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Bewertung ohne Bewertung?

Wenn man meinen Blog verfolgt, dann fällt auf, dass ich meine gelesenen Bücher nicht mit Sternen oder Punkten bewerte, sondern nur mit den Wörtern meiner Rezension. Meiner Meinung nach reicht das vollkommen aus, da ich informieren und niemanden negativ beeinflussen möchte. Jedes meiner vorgestellten Bücher ist eine klare Leseempfehlung von mir und ich zeige in meiner Bewertung nur auf, was mir persönlich besonders gefallen hat oder eben nicht. Das macht das Buch aber nicht mehr oder weniger lesenswert!

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16 Kommentare zu „Bewertung ohne Bewertung?

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  1. Wenn ich mir eine Buchrezension durchlese, ist mir die Bewertung in Wortform wesentlich lieber als in Punkten oder Sternen. 3,5 Sterne lesen sich durchschnittlich und nicht so lesenswert.

    Was ist aber, wenn du nur ein zwei kleinere Dinge zum Aussetzen hattest und das Buch sonst super war? Genau. Wenn man die Rezension nicht gelesen hat, schneidet es beim Lesenden noch etwas schlechter ab.

    Zur kurzen Veranschaulichung sind Sterne okay. Aber halt nur dafür.

    Wünsche dir einen schönen Sonntag. 🙂

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    1. 3,5 Sterne lesen sich so furchtbar schlecht. Dabei sind 4 Sterne wieder gut und fast „perfekt“.
      Zahlen vermitteln einen Wert, den ich den Büchern nicht geben will.
      Was wenn jemand nur deswegen nicht zum Buch greift? Nur, weil ich nicht mochte, dass das Buch viele Dialoge hatte. Was, wenn der Leser meiner Rezension aber Dialoge mag und das ein super Buch für ihn wäre? Er aber wegen meiner niedrigen 3,5 Sterne nie zu diesem Buch gegriffen hat? Das wäre doch total schade! Dieses Risiko möchte ich nicht eingehen.
      Wo ich einen Zahlenwert wieder interessant finde, ist beim Durchschnitt aller Sterne. Auf Amazon oder Lovelybooks.de gibt es ja diesen Durchschnittswert. Den finde ich immer ganz spannend. Wie fand die breite Masse das Buch? Mochte nur ich das Buch so sehr?

      Bewertungen. Ja? Nein? Wie? Eine schwierige Frage.

      Wünsche dir ebenfalls noch einen wundervollen Restsonntag und einen tollen Wochenstart morgen 🌞❤

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      1. Da stimme ich dir zu.

        Was haltest du davon wenn man Bereiche wie zb Charaktere, Handlung, Schreibstil, u.s.w. einzeln in Sternen bewertet und dann zusammenfasst? Leser erkennen so vielleicht besser wo du das Buch kritisierst. Oder?

        Dankeschön. Heute hatte ich nur Sonnenschein. Du hoffentlich auch. 😄 Ebenfalls einen schönen Wochenstart.

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        1. Uh, das ist eine sehr gute und originelle Idee. Auf die Weise sind es ganz viele Bewertungen und man muss sich mit den vielen Einzelpunkten auseinandersetzen, bevor man eine Meinung bilden kann.
          Ich bin ja ein Fan von einem abschließenden Fazit. Hatte ich einen wichtigen Kritikpunkt, der in Sternen gesehen ein Minus oder mehr wäre, dann wird er im Fazit nochmal kurz genannt.

          Wir hatten heute auch nur Sonnenschein. Da musste ich meine beiden Vierbeiner natürlich quälen und bin besonders oft spazieren gewesen. Einer wollte irgendwann nicht mehr und ist einfach im Garten liegen geblieben, auch okay. Das Wetter war jedenfalls perfekt und ein absoluter Traum. 🌞

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  2. Finde ich gut, wie du das machst. Persönlicher zusammenfassender Kommentar, keine Punkte, und die Sache hat sich. Ich persönlich „bewerte“ Bücher am liebsten dann, wenn ich sie loben kann. Wenn ich dabei übertreibe, wem schadet das? Negativbewertungen wollen gut begründet sein, oder die Sache wird ungerecht. Natürlich sehe ich manche Autoren und Bücher sehr negativ, und dabei werde ich meinungsstark, um das Mindeste zu sagen. Ich lass mich dann auch durch noch so lautes Gebrüll „das hast du einfach gut zu finden“ von meinem persönlichen Leseerlebnis nicht abbringen. Zum Beispiel halte ich so ziemlich die komplette Produktion der deutschen Nachkriegsmoderne, all dieses Grass-Böll-Dürrenmatt-Frisch-Gejaule, für frechen Feuilleton-Schwindel, der einschlägige Müll beschmutzt das Papier, auf dem er gedruckt ist. Für die Urteilsunfähigkeit einer Leserschaft, die sich gehorsam vorschreiben lässt, das „gut“ zu finden, habe ich dann nur ein Achselzucken übrig. Ich weiß, was ich gelesen habe. Aber wenn ich mich dann öffentlich äußern sollte, würde ich doch lieber über Autoren reden, von denen ich begeistert bin. Selbstverständlich ist jede einzelne Zeile aus einem der Harry-Potter-Romane mehr wert als das Gesamtwerk von „Thomas Bernhard“, oder wie immer das Teil heißt. Warum soll ich Autoren bewundern, die offensichtlich nicht schreiben können, und Feuilleton-Klaterern vertrauen, die nicht urteilen können?Zum Schluss ist es mit dem Lesen wie mit dem Leben überhaupt: man muss seinem eigenen Erleben vertrauen. Wer seinem eigenen Erleben nicht mehr vertraut und sich von draußen vorschreiben lässt, was er „gut“ zu finden habe, der hat entweder keine Persönlichkeit oder verrät sie – oder er hat doch eine und hat sie nur noch nicht gefunden, dann sollte er sich aber schleunigst auf die Suche nach ihr machen. Zu Tode gelangweilt oder angeekelt zu sein von einem Elfriede-Jelinek-Text, aber gehorsam in das öffentliche Bewunderungsgebrüll einzustimmen, das ist würdelos bis auf den Grund. Würdelos ist auch, hingerissen zu sein von einem Text, zum Beispiel von „Harry Potter“, sich aber dafür zu schämen und öffentlich nichts davon wissen zu wollen. Deshalb sollte man einstehen für Autoren und Texte, die man liebt, und über die anderen besser schweigen. Wenn mir eine einzige Songzeile von Taylor Swift mehr bedeutet als alle deutsche Gegenwartslyrik – soweit ich sie kenne – zusammen, sollte ich das laut und deutlich sagen, und zwar nicht aus Rechthaberei, ich verlange ja nicht, dass der ganze Rest der Welt das genauso sieht, sondern aus Treue zum eigenen Erlebnis. Man sollte als Leser an dieser Treue festhalten, und andere Leser dazu einladen, genauso zum eigenen Leseerlebnis zu stehen und sich auf keinen Fall von Fremdmeinung beschämen zu lassen. In einem Wort, Erlebnis ist alles, Meinung ist gar nichts. Meinung kann an jeder Ecke für umsonst aufgeschnappt werden, das eigene Erlebnis hat man entweder, oder man hat es nicht. Aufgeschnappte Fremdmeinung aber als eigenes Erlebnis auszugeben, wie würdelos ist das denn?

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  3. Ich hab auch schon einige Varianten der Bewertung ausprobiert. Hängen geblieben bin ich bei meinen Daumen.
    Zahlen verwende ich nur bei Reziexemplare, da manche meiner Bewertungen bei Leserkanone erscheinen und ich von einem Autoren mal gebeten wurde, da dort die Zahlen wohl wichtig sind.

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    1. Den Daumen finde ich auch richtig gut. Nur Zahlen haben bei mir einen Beigeschmack. Die vermitteln schnell ein schlechtes Bild, finde ich.
      Dass Autoren eine solche Bewertung erwünschen finde ich interessant. Danke dir für diesen anderen Blickwinkel.

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        1. Das ist interessant zu wissen. Ich denke jede Bewertungsform hat so seinen Vorteil. Wenn da „10/10“ steht, dann wirkt das schon überzeugend auf mich. Nur „6 von 10“ klingt so negativ auf mich, dabei mochte ich vielleicht etwas nicht, was aber andere Leser mögen würden. Dann ließt man aber vielleicht dir Rezension nicht, weil 3 Sterne so „wenig“ sind. Aus dem Grund möchte ich ungern auf diese Weise bewerten.

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          1. Ja, das kann ich verstehen. Wobei man so manchmal das neue Lieblingsbuch verpasst und das wäre schade. Aber ich kann es nachvollziehen. Irgendwo hat man einfach zu viel Auswahl und will die Zeit für gute Bücher nutzen.

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          2. Ja – ist leider so. Früher hat man einfach zugegriffen nach dem man den Klappentext gelesen hat. Und es waren soviel gute dabei. Aber die Auswahl war halt auch wesentlich kleiner. Bei der grossen Auswahl fühlt man sich ein bisschen überfordert. Da brauch man dann wohl eher die Sternchen

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          3. Das erinnert mich sehr an meine Jugend. Dort ging ich gerne in die Bücherei und ließ mich überraschen. Flops waren nicht selten, aber wo sollte ich denn nachschauen, was andere von dem Buch halten?
            Bewertungen haben definitiv ihre gute Seite.

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  4. Naja, @rina, meine Liebe. Deswegen halte ich mich mit Klappentexten zurück. Ich hasse Oberflächlichkeit. In jedem Buch, auch in angeblich schlechten, steht etwas Lehrreiches. Auch indirekt über den Autor. In einem Buch kann man auch lesen, wie sich der Autor sortiert und sogar Rückschlüsse auf sein Leben ziehen.
    Danke, meine liebe @Buecherrose für Deine reichlichen Besuche meiner Seite. Und natürlich, für die Komplimente. „Die Saisonpause“ schaffe ich gerade noch so als Ebook. Der Krimi wird noch etwas dauern. Der hat sich zu breit entwickelt. Es gibt kein Zurück. Hatte ich Dir schon Joana geschickt? Oder einen meiner Krimis?

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