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Jenes Meisterwerk, das ich nie vergessen konnte

Heute stelle ich euch ein für mich ganz besonderes Buch vor: „Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin“ von Thommie Bayer. Es ist schon Jahre her, da musste ich es verpflichtend in der Schule lesen. Anschließend kam dann der Autor persönlich vorbei, um mit uns über sein Werk zu reden. Wir hatten viele Auftritte geplant – ich selber war Teil eines kleinen Bühnenstücks. Normalerweise hasst man als Leser oder Schüler Pflichtlektüren und ich kann gut verstehen warum. Jemand anderes entscheidet, was man lesen soll, man hat kein Mitspracherecht. Vielleicht gefällt einem das Genre nicht? Oder die Charaktere sind zu plump. Man möchte nicht weiterlesen, abbrechen und kann es nicht. Umso glücklicher war ich, dass wir mit Thommie Bayer einen Glücksgriff gelandet haben. Lesemuffel, büchermeidende Jugendliche, alle haben „Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin“ verschlungen. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich daran denke. Sogar heute noch berührt mich die Handlung, die Philosophie dahinter und mindestens einmal im Jahr habe ich es in der Hand und lese es im Rutsch durch. Selten hat mich ein Buch so beeinflusst. Es gibt für mich viele Gründe, diesen Roman als mein Lieblingsbuch zu betiteln und deswegen verzichte ich auf eine schwärmerische, seitenlange Rezension. Ich lasse lediglich den Klappentext hier und hoffe, dass ihr bei Interesse diesem Meisterwerk eine Chance gebt.

Hier noch die Inhaltsangabe: Eigentlich ist er immer nur geflohen. Vor jedem Schmerz, jeder Niederlage und vor sich selbst. Das wird ihm klar, als er den Ort findet, den er vielleicht sein Leben lang gesucht hat: einen Bungalow inmitten von Weinbergen, Ahorn und Holunder. Mit der Hilfe einer Katze, die ganz selbstverständlich mit ihm spricht, und einer Nachbarin, die ihm ebenso selbstverständlich ihre Freundschaft schenkt, begreift er den Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein – und dass er sich entscheiden muss für ein Leben mit sich selbst.

Für mehr Informationen zum Buch gerne hier klicken:

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9 Kommentare zu „Jenes Meisterwerk, das ich nie vergessen konnte

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      1. So intensiv wie bei dir, leider nicht.
        Wir hatten nicht viel Literatur in der Schule – da hatten wir mal die Wolke von Pausewang. Das war beeindruckend und beängstigend.
        Auf dem Gymnasium war mal ein Ausbrecher, der mir viel Spass gemacht hat – Schlafes Bruder. Aber ein Buch, dass ich immer und immer lesen kann – hab ich eigentlich nicht.

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          1. Die beiden waren die besten – alles andere war SchemaF. Nathan der Weise und Co.
            Vorallem hat man eh keine Chance frei zu interpretieren. Es gibt zuviel Vorlagen und wenn du es anders verstehst, bekommst du immer eine schlechte Note….In Deutsch war ich echt immer eine Niete, da ich immer daneben interpretiert habe…also nicht so wie der Lehrer das wollte. pft.

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          2. Kann ich (leider) so bestätigen. Im letzten Jahr haben wir einen anderen Lehrer bekommen, weil der vorherige umgezogen ist und plötzlich war der Klassendurchschnitt ganz weit unten. Ich war ein solider 2er-Schüler und kam seit dem Tausch den 5ern gefährlich nahe. Wir hatten nicht genug Zeit zu merken, was der neue Lehrer lesen will. Deutsch ist kein Fach, das sich an Leistungen orientiert.

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          3. Oh – das Problem hatte ich in Englisch. Ich bin überhaupt nicht warm geworden mit dem. Da bin ich auch von 2 auf 4 gerutscht. Fast 5.
            Deutsch hatten wir auch einen Wechsel – den mochte ich auch gar nicht….

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